Motel der Mysterien

„Das gesamte Gebiet der USA, einem Großreich des 3. Jahrtausends n. Chr., liegt seit der Katastrophe von 2018 unter meterdicken Ablagerungen begraben. Der Archäologe Howard Carson stößt bei seinen Ausgrabungen auf rätselhafte Ruinen und rekonstruiert mit den Mitteln der Archäologie des 5. Jahrtausends n. Chr. Lebenswelt und Kulte der Menschen des 21. Jahrhunderts n. Chr. Aus dem Inhalt von Motel der Mysterien: Umso begeisterter war der Amateurarchäologe Howard Carson, als er zweitausend Jahre später zufällig auf Spuren dieser Zivilisation stieß. Er überquerte gerade eine längst aufgegebene Ausgrabungsstätte, als mit einem Mal der Boden unter seinen Füßen nachgab. Unversehens fand er sich in einem Gang wieder, der zu einer Tür führte, hinter der eine ungeöffnete Grabkammer lag gut zu erkennen an einem Schild mit der Aufschrift DO NOT DISTURB am archaisch anmutenden Türknauf. Im Inneren der Kammer fand Carson unter anderem die Überreste zweier menschlicher Körper: Eine Person war auf einer zeremoniellen Liege vor einem Altar aufgebahrt, der offenbar dazu diente, Kontakt zu den Göttern aufzunehmen; die andere lag in der inneren Kammer in einem Sarkophag aus Porzellan. Seine unglaublichen Entdeckungen ermöglichten es Carson, nach und nach die mysteriösen Eigenarten einer längst untergangenen Kultur zu rekonstruieren. Dieses Buch zeigt mit einem humorvollen Augenzwinkern, dass auch für zukünftige Forschergenerationen gilt: Irren ist menschlich!“

(https://www.amazon.de/Motel-Mysterien-David-Macaulay/dp/3961760381)

Autoren: David Macaulay, Cornelius Hartz

ISBN: 3-9617-6038-1

Preis: 19,90 €

Rezensionen

Sollte jeder Archäologe vor seiner ersten Veröffentlichung gelesen haben

Rated 4 out of 5
10. August 2021

Dieses Buch sollte wirklich jeder Archäologe vor seiner ersten Veröffentlichung gründlich gelesen haben, und sich dann kritisch fragen, wie viel aus seinem eigenen Text wilde (eventuell durch andere wilde Spekulationen „abgesicherte“) Spekulation oder durch den Fund wirklich gesicherte Erkenntnis ist.
Vieles (z.B. aus dem alten Ägypten) ist ja durch Querverweise (vor allem wenn schriftliches, entziffertes Material vorliegt) abgesichert. Spekulationen über isolierte Funde – vor allem spektakuläre Funde – aus nicht-schriftlichen Kulturen (z.B. Scheibe von Nebra, Stonehenge) halte ich z.T. für – ehrlich gesagt – dummes Zeug, mit dem sich nur die Verfasser interessant machen.

Friedrich Hattendorf

Rezension verfassen