Lebensgeschichte in Objekten. Biografien als museales Sammelkonzept

„Die Menge von Dingen, mit denen wir uns alltäglich umgeben, ist seit dem 19. und noch einmal vermehrt im 20. Jahrhundert rasant angewachsen. Diese Fülle macht es den volkskundlich-kulturhistorischen Museen nahezu unmöglich, ihrem Sammelauftrag verantwortungsvoll nachzukommen. Nicht alles kann gesammelt werden, weshalb sinnvolle und nachhaltige Auswahlkriterien immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Diese Studie beschäftigt sich mit dem Wandel musealer Sammelkonzepte, mit besonderem Focus auf der Frage nach biografischen Orientierungen beim Sammeln und bei der Präsentation. Stellt der exemplarische Zugang zum historischen (und gegenwärtigen) Alltag einzelner Personen eine Möglichkeit dar, ausgewählt und doch umfassend Einblicke zu gewinnen und dabei das Museumspublikum in besonderer Weise anzusprechen? Einen zentralen Aspekt der Auseinandersetzung bildet dabei eine umfangreiche fragebogengestützte Erhebung an volkskundlich-kulturhistorischen Museen, die Probleme der aktuellen Sammelpraxis offen legt, den Stellenwert des biografischen Sammelns erfragt und neue Wege weist.“

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Autor: Nina Hennig

ISBN: 978-3-8309-6323-3

Preis: 22,40 €

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