3300 BC. Mysteriöse Steinzeittote und ihre Welt

„Auf einem weitläufig umwehrten Höhenplateau in Mitteldeutschland geschah Rätselhaftes: Vor über 5000 Jahren wurden dort Rituale gepflegt, die uns heute seltsam und bizarr erscheinen. In den beiden kilometerlangen Umgrenzungsgräben des Erdwerkes von Salzmünde in Sachsen – Anhalt wurden Schädel von Verstorbenen niedergelegt oder die Toten in Gruben unter dicken Schichten zerschlagener Keramik im Inneren der Anlage bestattet. Mit modernsten Untersuchungsmethoden und kriminologischen Geschick ergründet ein interdisziplinäres Forscherteam seit 2007 die myteriösen Geschehnisse in Salzmünde. In diesem Begleitband erfährt der Leser, was genau an disem jungsteinzeitlichen Kultplatz geschah, ergreifende Einzelschicksale von gewaltsam ums Leben gekommenen Menschen geben neue Einblicke in eine längst vergangene Welt im Herzen Europas. Der Bau der Anlage von Salzmünde erfolgte in einer Epoche mit unglaublichen Innovationen, wie beispielsweise die Erfindung des Pfluges und damit einhergehend die Nutzung der tierischen Zugkraft. Landwirtschaft und Handel erfuhren einen deutlichen Aufschwung. In monumentalen Grabanlagen, verteilt über ganz Europa, spiegeln sich zugleich neue Glaubenswelten und weitläufige Kommunikationsnetze wider. Durch den Blick auf bekannte, zeitgleiche Ritualplätze wird der Fundort Salzmünde so eingebunden in eine jungsteinzeitliche Welt der Ahnen und Rituale im 4. Jahrtausend v. Chr.“

(https://www.verein-landesmuseum.com/cms/index.php?shop&shop_cat=16)

Autor: Harald Meller (Hrsg.)

ISBN: 978-3943904338

Preis: 29,90 €

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